Moppel Hoppel Tiere in Not e.V. Begegnungsstätte für Tier und Mensch
  Samia unser grosser Notfall
 
Samia eine kleine Seele will leben

Anfang 2017 bekamen wir von einer Tierschützerin
einen Anruf das sie ein kleines Kamerunlamm
gerettet hat dem die hinteren Klauen fehlen und sie
es leider nicht weiter aufziehen kann da sie den
Platz nicht hat. Nach kurzer Besprechung fuhren wir
dann an die Schweizer Grenze um die kleine Maus
zu uns zu holen.

Dort angekommen sahen wir ein Lamm ca.
3 Monate alt mit verbundenen Hinterbeinen.
Da wir eine lange Heimreise vor uns hatten
packten wir die Kleine ein und fuhren Richtung
Heimat. Mitten in der Nacht gekommen machten
wir die Verbände ab und uns traf der Schock:
An den Hinterläufen fehlten mind. 10 cm und
die Knochen schauten heraus.

Am anderen Tag sind wir dann zum Tierarzt
gefahren. Nach einem intensiven Check meinte dieser
tierschutzrechtlich müssen man sie einschläfern.
Das passte aber Samia so wie wir sie nannten nicht und
sie meckerte lautstark. Der Tierarzt lächelte und meinte
sie habe eine Chance verdient wenn sie so eine Kämpferin
ist.

Samia zog bei uns in der Wohnung ein. Sie frass schon gut
und brauchte keine Flasche mehr. Die Wunden heilten nur
langsam da sie keinen Verband duldete. Aber mit viel Liebe
Zeit und Geduld heilten auch die körperlichen Wunden.
Die seelischen Wunden, wer weiss was man mit ihre
angestellt hatte, der Tierarzt meinte die Hinterläufe müsste
abgehackt worden sein, brauchen noch lange bis sie verheilt
sind. Sie fasst nur langsamt Vertrauen.

Als der Frühling kam durfte Samia auf das Gelände ziehen.
Da sie sich noch nicht gut fortbewegen konnte durfte sie mit
den Kaninchen wohnen. Sie gewöhnte sich recht schnell
an die Moppels und sie hatten eine harmonische WG.
Als wir das Gelände in Börtlingen pachteten zog Samia dort
mit hin und bekam einen eigenen Stall. Das war ihr aber zu
langweilig und so beschlossen wir unsere Therapiekaninchen
mit in ihren Stall zu ziehen lassen. Und schaue da Samia
blüte richtig auf.

Uns war bewußt das Samia um ein "normales" Leben  zu
haben und mit den anderen Schafe und Ziegen über die
Wiese zu laufen für ihre Hinterläufe Prothesen brauchte.

Eine gute Moppel Hoppel Unterstützerin fand in Bayern
Fürstenfeldbruck das Sanitätshaus Streifeneder das uns anbot für
Samia Prothesen anzufertigen. Hohe Kosten kamen auf uns zu
aber dank vielen lieben Spendern haben wir auch diese Hürde
geschaftt und Samia konnte Anfang Dezember ihre Prothesen
in Empfang nehmen.

Jetzt heisst es üben üben üben und nochmals üben und erst auch
einmal die Muskulatur der Hinterläufe aufzubauen. Wir sind aber
zuversichtlich das alles gut wird und Samia im Sommer "richtig"
laufen kann.

Dies hätten wir alles nicht ohne die Hilfe der Menschen die uns
geldlich unterstützten erreichen können.

SAMIA und wir sagen DANKESCHÖN

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